Dienstag, 16. September 2014

Gewebe in Leinwandbindung: Die Verzierungen

Seit ich einige Technikstudien zu eingelesenen Mustern gemacht habe, begeistert mich die auch als „fliegende Nadel“ bezeichnete Technik.

Für ein Kostüm zur Illustration einer reichen Frauenbestattung der Hunsrück-Eifel-Kultur habe ich ein Gürtelband in Leinwandbindung aus Wolle gefertigt.

 

Hier ein paar Eindrücke vom aktuelle Webprojekt am Gewichtswebrahmen:



Weben am Gewichtswebrahmen


2004 habe ich aus alten Kistenbretten einen Gewichtswebrahmen gebaut. Die Webgewichte hat Kerstin Krimse gemacht. Bis auf ein paar Vorführungen habe ich das Gerät nicht genutzt.


Vorführung weben am Gewichtswebrahmen 2011
Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen http://www.afm-oerlinghausen.de

Nun aber das erste größere Projekt: Schultertuch mit eingelesenen Verzierungen


Kette aus Wolle, ungefärbt ca. 20/2
Das geplante Gewebe soll ca. 10 Fäden/pro cm in der Kette aufweisen.
Geplante Breite 99,0 x 220,0 cm, Leinwandbindung




Zum Schären habe ich eine brettchengewebte Borte gewebt und diese am Tuchbaum festgenäht.




 Die Litzen werden eingeknotet.


Nach (sehr vielen) Stunden sind die Vorbereitungen beendet.



Anweben – die ersten Zentimeter.